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Datum: 11.10.2018
Kategorien: Partnerschaften 2030, Termin

Partnerschaften2030 auf den Nauener Gesprächen 2018

Wertschöpfung und Konsum neu denken. Das war die Aufgabe für die über 60 Teilnehmenden, inklusive Partnerschaften2030, der Econsense Nauener Gespräche am 8. und 9. Oktober 2018 im Umkreis von Berlin. Am Schluss? Blieb die Erkenntnis, dass es nicht die eine Lösung gibt und es nur gemeinsam gelingen kann die Zukunft nachhaltig zu gestalten.

©ecosense
Die Teilnehmenden der Nauener Gespräche 2018 | Foto: ©ecosense

Neu zu denken braucht kluge Köpfe. So versammelte Econsense, das Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V., nicht nur die eigenen Mitglieder, sondern auch Impulsgeber aus der Philosophie, der Psychologie, der Zivilgesellschaft und der Politik. Über zwei Tage sollten diese Impulse und die darauffolgenden Gespräche zwischen den Teilnehmenden einen Blick auf das Thema Verantwortung von Unternehmen und Verbraucher werfen.

Die Herausforderung sind unbestreitbar, darüber waren sich die Teilnehmenden von Anfang an einig. So verursacht beispielsweise der Klimawandel katastrophale Schäden, momentan jedoch noch weit entfernt vom Alltag in Deutschland. Die Folgen, die jetzt schon zu sehen sind, treten an anderen Orten auf der Welt in Erscheinung. Forscher gehen davon aus, dass die wirkliche Katastrophe allerdings erst in 70 Jahre eintritt. Warum ist das relevant? Menschen fällt es schwer weit in die Zukunft zu denken und daraus Handlungen für den Alltag abzuleiten. So sind Viele nicht bereit auf das Steak heute oder den Flug morgen für eine weit entfernte unvorstellbare Zukunft zu verzichten, wie Prof. Dr. Philipp Hübl, Philosoph und Autor in seinem Vortrag erklärte. Karen Hamann, Umweltpsychologin und Autorin, zeigte eine weitere Herausforderung auf und bot gleichzeitig eine Lösung an: Der Mensch, erklärte sie, verfällt schnell in die Verzweiflung und betreibt dann weiterhin schädliches Handeln, wenn sie oder er mit den negativen Folgen konfrontiert wird. Deshalb sollte lieber das Positive betont werden, indem Bilder und Geschichten gemeinsam mit konkreten Handlungsvorschlägen vermittelt werden. So lasse sich auch das Verhalten von Menschen ändern.

Mit diesen Erkenntnissen zogen die Teilnehmenden in zwei getrennte Gruppen, um die Verantwortung von Verbrauchern und Unternehmen genauer unter die Lupe zu nehmen. Beide Gruppen waren sich am Schluss der Diskussionen einig: eigentlich müssen Verbraucher und Unternehmen – und weitere Gruppen wie die Politik, die Wissenschaft und die Gesellschaft als Ganzes betrachtet und einbezogen werden, denn die Verantwortung liegt nicht bei dem Einen oder Anderen, sondern bei Allen. Deshalb fielen in diesem Zusammenhang vor allem Stichwörter wie Motiv, Allianzen, Kooperation, Kollaboration, und Netzwerke als wichtige Wege zur Nachhaltigkeit. Dieses Erkenntnis unterstich auch Kerstin Andreae, Mitglied des Bundestages, Sprecherin für Wirtschaftspolitik der Bundestagsfraktion der Grünen und Koordinatorin des Wirtschaftsrates der Grünen. Sie schloss die Konferenz mit dem Plädoyer: Nur gemeinsam können wir die Probleme überwinden und eine lebenswerte Zukunft für die nächste Generationen schaffen.

Econsense, das Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V., verbindet Unternehmen, die das Ziel haben den Wandel zu einer nachhaltigeren Wirtschaft und Gesellschaft aktiv zu gestalten. Econsense bietet Unterstützung zur Implementierung von Nachhaltigkeit innerhalb des Unternehmens, der Unternehmensstrategie oder entlang der Lieferkette.

Wertschöpfung und Konsum neu denken. Das war die Aufgabe für die über 60 Teilnehmenden, inklusive Partnerschaften2030, der Econsense Nauener Gespräche am 8. und 9. Oktober 2018 im Umkreis von Berlin. Am Schluss? Blieb die Erkenntnis, dass es nicht die eine Lösung gibt und es nur gemeinsam gelingen kann die Zukunft nachhaltig zu gestalten.

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Die Teilnehmenden der Nauener Gespräche 2018 | Foto: ©ecosense

Neu zu denken braucht kluge Köpfe. So versammelte Econsense, das Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V., nicht nur die eigenen Mitglieder, sondern auch Impulsgeber aus der Philosophie, der Psychologie, der Zivilgesellschaft und der Politik. Über zwei Tage sollten diese Impulse und die darauffolgenden Gespräche zwischen den Teilnehmenden einen Blick auf das Thema Verantwortung von Unternehmen und Verbraucher werfen.

Die Herausforderung sind unbestreitbar, darüber waren sich die Teilnehmenden von Anfang an einig. So verursacht beispielsweise der Klimawandel katastrophale Schäden, momentan jedoch noch weit entfernt vom Alltag in Deutschland. Die Folgen, die jetzt schon zu sehen sind, treten an anderen Orten auf der Welt in Erscheinung. Forscher gehen davon aus, dass die wirkliche Katastrophe allerdings erst in 70 Jahre eintritt. Warum ist das relevant? Menschen fällt es schwer weit in die Zukunft zu denken und daraus Handlungen für den Alltag abzuleiten. So sind Viele nicht bereit auf das Steak heute oder den Flug morgen für eine weit entfernte unvorstellbare Zukunft zu verzichten, wie Prof. Dr. Philipp Hübl, Philosoph und Autor in seinem Vortrag erklärte. Karen Hamann, Umweltpsychologin und Autorin, zeigte eine weitere Herausforderung auf und bot gleichzeitig eine Lösung an: Der Mensch, erklärte sie, verfällt schnell in die Verzweiflung und betreibt dann weiterhin schädliches Handeln, wenn sie oder er mit den negativen Folgen konfrontiert wird. Deshalb sollte lieber das Positive betont werden, indem Bilder und Geschichten gemeinsam mit konkreten Handlungsvorschlägen vermittelt werden. So lasse sich auch das Verhalten von Menschen ändern.

Mit diesen Erkenntnissen zogen die Teilnehmenden in zwei getrennte Gruppen, um die Verantwortung von Verbrauchern und Unternehmen genauer unter die Lupe zu nehmen. Beide Gruppen waren sich am Schluss der Diskussionen einig: eigentlich müssen Verbraucher und Unternehmen – und weitere Gruppen wie die Politik, die Wissenschaft und die Gesellschaft als Ganzes betrachtet und einbezogen werden, denn die Verantwortung liegt nicht bei dem Einen oder Anderen, sondern bei Allen. Deshalb fielen in diesem Zusammenhang vor allem Stichwörter wie Motiv, Allianzen, Kooperation, Kollaboration, und Netzwerke als wichtige Wege zur Nachhaltigkeit. Dieses Erkenntnis unterstich auch Kerstin Andreae, Mitglied des Bundestages, Sprecherin für Wirtschaftspolitik der Bundestagsfraktion der Grünen und Koordinatorin des Wirtschaftsrates der Grünen. Sie schloss die Konferenz mit dem Plädoyer: Nur gemeinsam können wir die Probleme überwinden und eine lebenswerte Zukunft für die nächste Generationen schaffen.

Econsense, das Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V., verbindet Unternehmen, die das Ziel haben den Wandel zu einer nachhaltigeren Wirtschaft und Gesellschaft aktiv zu gestalten. Econsense bietet Unterstützung zur Implementierung von Nachhaltigkeit innerhalb des Unternehmens, der Unternehmensstrategie oder entlang der Lieferkette.