Multi-Akteurs-Partnerschaften D-EITI

Startseite > MAP-Profile > D-EITI

D-EITI

Deutschland Extractive Industries Transparency Initiative

Die Extractive Industries Transparency Initiative (EITI) ist eine globale Initiative zur Förderung der Finanztransparenz und der Rechenschaftspflicht im Rohstoffsektor. Die Partnerschaft unterstützt die Umsetzung von EITI in Deutschland (D-EITI) und fördert so den Dialog und die Transparenz im deutschen Rohstoffsektor.

Wie erreicht D-EITI seine Ziele?

  • Zur Umsetzung wurde ein Sekretariat und eine Multi-Stakeholder Gruppe (MSG) mit Vertreterinnen und Vertretern aus Regierung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gegründet.
  • Die MSG erarbeitet einen jährlichen EITI-Bericht, der Kontextinformationen zum deutschen Rohstoffsektor sowie alle wesentlichen Finanzströme zwischen Staat und Unternehmen umfasst.
  • Der Bericht bietet eine einmalige Transparenz des Rohstoffsektors und damit die Grundlage für mehr Rechenschaftspflicht.
  • Wichtig für die Umsetzung ist es, die Öffentlichkeit über die D-EITI zu informieren und eine breite rohstoffpolitische Diskussion anzustoßen. Das Vorhaben leistet daher eine umfangreiche Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit.
  • Auf der internationalen Ebene unterstützt die Partnerschaft den Erfahrungsaustausch mit anderen EITI-Ländern und setzt sich für die Weiterentwicklung und internationale Verbreitung der EITI ein.

Wie arbeitet D-EITI als Partnerschaft zusammen?

Das Vorhaben begleitet die Steuerung des deutschen EITI-Prozesses durch eine Multi-Stakeholder Gruppe (MSG). Die MSG ist ein paritätisch besetztes Gremium aus Regierung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Sie besteht aus fünfzehn Mitgliedern und ihren Stellvertreterinnen und Stellvertretern. Den Vorsitz der MSG hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Elisabeth Winkelmeier-Becker, fungiert als Sonderbeauftragte der EITI in Deutschland und garantiert die notwendigen Ressourcen und politische Unterstützung. Entscheidungen werden im Konsens getroffen.

Wie wird D-EITI finanziert?

Das BMWi hat die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH mit der Bereitstellung des D-EITI-Sekretariats beauftragt.

• AKTIV IN •

• PARTNER •

  • Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
  • Bundesfinanzministerium (BMF)
  • Bund-Länder-Ausschuss Bergbau (LAB)
  • Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
  • Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg Vorpommern
  • Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz
  • Hessisches Ministerium der Finanzen
  • Niedersächsisches Finanzministerium
  • Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
  • Deutscher Industrie und Handelskammertag e.V.
  • Wintershall Dea
  • K+S Aktiengesellschaft
  • Vereinigung Rohstoffe und Bergbau e.V.
  • Deutscher Braunkohlen-Industrie-Verein e.V.
  • Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V.
  • Bundesverband Mineralische Rohstoffe e.V.
  • Transparency International Deutschland e.V.
  • Forum Umwelt und Entwicklung
  • Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V.
  • Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.
  • Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie
  • Stiftung Arbeit und Umwelt der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie

• RELEVANTE SUSTAINABLE DEVELOPMENT GOALS (SDG) •

• LINKS •

• KONTAKT •

• DATEIEN •

Diese Seite weiterempfehlen: