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Datum: 6.9.2022
Kategorien: MAP in der Praxis

MAP in der Praxis: Action medeor e.V. zieht beeindruckende Bilanz nach sechs Monaten Ukraine-Hilfe

Seit Beginn des Krieges in der Ukraine hat die MAP action medeor e.V. Enormes geleistet und mit über 100 Hilfstransporten ukrainische Krankenhäuser und Verteilzentren versorgt. Durch ein großes Netzwerk über verschiedene Bereiche wurde eine Logistikkette aufgebaut, durch welche benötigte Hilfsgüter effektiv und schnell geliefert werden können.

Der Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine liegt nun über sechs Monate zurück. Das durch den Krieg verursachte Leid führte in dieser Zeit zu massiven Fluchtbewegungen der ukrainischen Bevölkerung sowie zu akuter Not im Land, auf die mit Hilfsgüter- und Medikamentenlieferungen aus der ganzen Welt reagiert wurde.

Unter den Helfenden ist auch die deutsche MAP action medeor e.V., die in dieser traurigen Zeit eine beeindruckende Zwischenbilanz zieht. Sie organisierte seit Kriegsbeginn am 24.02.2022 über 100 Hilfstransporte, in denen 320 Tonnen Hilfsgüter im Wert von rund 4,7 Millionen Euro geliefert werden konnten. Darunter befinden sich tonnenweise Medikamente, Verbandsstoffe sowie medizinische Ausrüstung und Geräte, aber auch OP-Tische, Betten und sogar Krankenwagen, die in ukrainischen Krankenhäusern oder Verteilzentren gebraucht wurden.

Wichtig ist dabei auch die partnerschaftliche Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, was die Stärke des MAP-Ansatzes von action medeor gut abbildet. So konnten nicht nur wöchentlich mehrere Lieferungen getätigt, sondern parallel auch gut funktionierende Logistikketten aufgebaut werden. Christoph Bonsmann, Vorstand von action medeor e.V., erklärt: „Wir haben inzwischen ein breites Netzwerk an Logistikern, Krankenhäusern, Apotheken und lokalen Hilfsorganisationen aufgebaut, mit denen wir eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten“.

Trotz dieser beeindruckenden Zahlen und der damit geleisteten Unterstützung ist jedoch klar, dass auch in Zukunft weiter Hilfsgüter in der Ukraine benötigt werden, um so der ukrainischen Bevölkerung beizustehen.