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Datum: 20.9.2016
Kategorien: Termin

Fachgespräch „Multi-Akteurs-Partnerschaften: Welche Wirkungen?“

Datum: 28.09.2016
Ort: Bonn, Deutschland

Erstellt von Anna Kravtsenko, GIZ

Bei Multi-Akteurs-Partnerschaften (MAP) in der internationalen Zusammenarbeit handelt es sich um eine Kooperationsform, bei der Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft, Privatwirtschaft oder Wissenschaft auf Augenhöhe einen Beitrag leisten, um die nachhaltigen Entwicklungsziele  und einen gesellschaftlichen  Wandel zu erreichen. MAP finden explizite Erwähnung in den Sustainable Development Goals (SDGs) unter SDG 17 „Partnerschaften, um die Ziele zu erreichen“ sowie in der Zukunftscharta des BMZ im Handlungsfeld 8 „Eine neue globale Partnerschaft und Multi-Akteurs Partnerschaften für die Umsetzung entwickeln“.

Einige solcher Partnerschaften und Initiativen haben es geschafft, Standards auf globaler Ebene zu setzen. Was wissen wir heute: ob, wann und wie ein Mehrwert aus dieser Kooperationsform entsteht?

Am Beispiel der Extractive Industries Transparency Initiative (EITI, Initiative für Transparenz im rohstoffgewinnenden Sektor) hat das Sektorprogramm Rohstoffe und Entwicklung im Auftrag des BMZ in einer internationalen Studie mögliche Wirkungen einer Multi-Stakeholder Initiative untersuchen lassen. Die Ergebnisse werden auf der Veranstaltung diskutiert.

Was bedeuten die Erkenntnisse dieser Studie für Deutschland und die globale entwicklungspolitische Agenda? Deutschland hat Anfang 2016 mit der Aufnahme als EITI-Kandidatenland das Governance-Modell, das bereits in 50 Ländern weltweit praktiziert wird, selbst eingeführt. Teilnehmende der deutschen EITI (D-EITI) berichten von höherer Transparenz und Vertrauen zwischen den Vertreterinnen und Vertretern von Regierung, Unternehmen und NROs. Was ist darüber hinaus greifbar und kann heute oder in einigen Jahren als Wirkung messbar gemacht werden? Wie kann der Beitrag von EITI zur Erreichung der SDGs aussehen?  Welche Lernerfahrungen gibt es, die für andere Multi-Akteurs-Partnerschaften relevant sind?

Es diskutieren:

– Dr. Christian von Haldenwang, Senior Researcher, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)

– Johanna Beate Wysluch, Leiterin des Sekretariats der Deutschland EITI (D-EITI)

– Bernd Lakemeier, Projektleiter “Plattform für Multi-Akteurs-Partnerschaften (MAP) zur Umsetzung der 2030-Agenda“ (GIZ)

Eröffnung: Dr. Sören Dengg, Leiter des Referats 311 „Energie; Infrastruktur; Rohstoffe“, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Moderation: Cornelia Czymoch, internationale Journalistin und Moderatorin mit Schwerpunkt Entwicklungszusammenarbeit

Raumöglichkeiten sind begrenzt. Bitte melden Sie sich bei Anna Kravtsenko (anna.kravtsenko@giz.de) an.

Die Veranstaltung findet von 15:30 bis 17:00 Uhr in der Friedrich-Ebert-Allee 36, Saal Donau, BM 10027/29, im neuen Mäanderbau der GIZ statt! Bitte beachten Sie die aktuelle Anfahrtsbeschreibung.

Erstellt von Anna Kravtsenko, GIZ

Bei Multi-Akteurs-Partnerschaften (MAP) in der internationalen Zusammenarbeit handelt es sich um eine Kooperationsform, bei der Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft, Privatwirtschaft oder Wissenschaft auf Augenhöhe einen Beitrag leisten, um die nachhaltigen Entwicklungsziele  und einen gesellschaftlichen  Wandel zu erreichen. MAP finden explizite Erwähnung in den Sustainable Development Goals (SDGs) unter SDG 17 „Partnerschaften, um die Ziele zu erreichen“ sowie in der Zukunftscharta des BMZ im Handlungsfeld 8 „Eine neue globale Partnerschaft und Multi-Akteurs Partnerschaften für die Umsetzung entwickeln“.

Einige solcher Partnerschaften und Initiativen haben es geschafft, Standards auf globaler Ebene zu setzen. Was wissen wir heute: ob, wann und wie ein Mehrwert aus dieser Kooperationsform entsteht?

Am Beispiel der Extractive Industries Transparency Initiative (EITI, Initiative für Transparenz im rohstoffgewinnenden Sektor) hat das Sektorprogramm Rohstoffe und Entwicklung im Auftrag des BMZ in einer internationalen Studie mögliche Wirkungen einer Multi-Stakeholder Initiative untersuchen lassen. Die Ergebnisse werden auf der Veranstaltung diskutiert.

Was bedeuten die Erkenntnisse dieser Studie für Deutschland und die globale entwicklungspolitische Agenda? Deutschland hat Anfang 2016 mit der Aufnahme als EITI-Kandidatenland das Governance-Modell, das bereits in 50 Ländern weltweit praktiziert wird, selbst eingeführt. Teilnehmende der deutschen EITI (D-EITI) berichten von höherer Transparenz und Vertrauen zwischen den Vertreterinnen und Vertretern von Regierung, Unternehmen und NROs. Was ist darüber hinaus greifbar und kann heute oder in einigen Jahren als Wirkung messbar gemacht werden? Wie kann der Beitrag von EITI zur Erreichung der SDGs aussehen?  Welche Lernerfahrungen gibt es, die für andere Multi-Akteurs-Partnerschaften relevant sind?

Es diskutieren:

– Dr. Christian von Haldenwang, Senior Researcher, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)

– Johanna Beate Wysluch, Leiterin des Sekretariats der Deutschland EITI (D-EITI)

– Bernd Lakemeier, Projektleiter “Plattform für Multi-Akteurs-Partnerschaften (MAP) zur Umsetzung der 2030-Agenda“ (GIZ)

Eröffnung: Dr. Sören Dengg, Leiter des Referats 311 „Energie; Infrastruktur; Rohstoffe“, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Moderation: Cornelia Czymoch, internationale Journalistin und Moderatorin mit Schwerpunkt Entwicklungszusammenarbeit

Raumöglichkeiten sind begrenzt. Bitte melden Sie sich bei Anna Kravtsenko (anna.kravtsenko@giz.de) an.

Die Veranstaltung findet von 15:30 bis 17:00 Uhr in der Friedrich-Ebert-Allee 36, Saal Donau, BM 10027/29, im neuen Mäanderbau der GIZ statt! Bitte beachten Sie die aktuelle Anfahrtsbeschreibung.