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Datum: 16.5.2018
Kategorien: Partnerschaften 2030, Publikation

2 von 5: die ersten zwei Erfolgsfaktoren für die Startphase einer MAP unter der Lupe

Auszug aus der Partnerschaften2030-Studie „Multi-Akteurs-Partnerschaften im Rahmen der Agenda 2030“.

Multi-Akteurs-Partnerschaften (MAP) spielen eine wichtige Rolle im Rahmen der Agenda 2030. Im letzten Highlight aus der Partnerschaften2030-Studie zur Frage „Wann braucht es eine Multi-Akteurs-Partnerschaften“, wurden fünf Faktoren erläutert, die im Voraus gegeben sein sollten. Aber nur, weil die Voraussetzungen gegeben sind, heißt es nicht, dass die MAP automatisch ein Erfolg wird. Dafür müssen MAP-Entwickler*innen, außerdem auf die Erfolgsfaktoren für MAP achten.

In diesem Auszug aus der Studie werden zwei der Erfolgsfaktoren genauer unter die Lupe genommen, da diese insbesondere in den Anfangszügen in Betracht gezogen werden sollten: Die Meta-Governance und der politisch und soziale Kontext.

Erfolgsfaktor 1: Meta-Governance für MAP berücksichtigen

Die Meta-Governance ist der allgemeine Rahmen, innerhalb dessen MAP bewertet und weiterentwickelt werden sollten. Hierzu zählen internationale politische Agenden wie die Agenda 2030 und auch andere MAP. Derzeit existieren keine Steuerungssysteme, die alle MAP koordinieren. So kommt es zu Überlappungen und Fragmentierung, was durchaus zu Ineffizienzen und Redundanzen führen kann.

Aus diesem Grund ist es die Aufgabe einer MAP, sich intensiv mit ihrem Umfeld zu befassen, MAP mit ähnlichen Zielen auszumachen und gegebenenfalls Allianzen mit ihnen einzugehen. Erfahrungen zeigen, dass diese Auseinandersetzung nicht nur zur Vermeidung von Doppelstrukturen dient, sondern auch mögliche Synergien in Gang setzt. Es hilft auch, um den besonderen Mehrwert der eigenen MAP zu finden und zu schärfen, sowie zu lernen, wie andere Akteure ihre MAP erfolgreich gestalten und führen.

Erfolgsfaktor 2: mit politischen und sozialen Gegebenheiten arbeiten

Nicht zu unterschätzen ist auch die Beachtung von politischen und sozialen Gegebenheiten. Die folgenden drei Aspekte bedürfen besonderer Aufmerksamkeit:

• Komplementarität: wenn bereits bestehende Regime unterstützt werden
• die öffentliche Verwaltung zurückdrängen: wenn Funktionen ausgeführt werden, die traditionell von staatlicher Hand ausgeführt werden
• Politik neu erfinden: wenn Funktionen auf eine neue Art und Weise ausgeübt werden

Deshalb raten Experten, sich vor einer MAP-Gründung mit den sozio-politischen Strukturen, und den Machtverhältnissen vor Ort intensiv auseinanderzusetzen. Insbesondere MAP, die neue Standards setzen und implementieren wollen, müssen diesen Kontext beachten und alle relevanten Stakeholder mit einbeziehen, um so die Aufnahmebereitschaft des Standards zu erhöhen. Auch MAP, die Projekte in schwierigeren Kontexten implementieren, wird geraten, zunächst kleinere Pilotprojekte vor Ort zu initiieren, um so die lokalen Prozesse und Kooperationskulturen besser zu verstehen.

Erfolgsfaktoren 3, 4 und 5…

Verfolgen Sie weiterhin die Website von Partnerschaften2030, wenn drei weitere Erfolgsfaktoren bezüglich der Zielsetzung, der Akteure und des Initiators einer MAP unter „Aktuelles“ näher beleuchtet werden.
Wollen Sie mehr hierzu und zu anderen relevanten Themen für Multi-Akteurs-Partnerschaften erfahren? Dann schauen Sie sich die Studie von Partnerschaften2030 „Multi-Akteurs-Partnerschaften im Rahmen der Agenda 2030“ näher an. Diese wirft einen praxisnahen Blick auf Multi-Akteurs-Partnerschaften als Umsetzungsinstrument der Agenda 2030. Die Studie geht dabei insbesondere auf die Erfahrungen deutscher Stakeholder in bestehenden Multi-Akteurs-Partnerschaften ein.

Auszug aus der Partnerschaften2030-Studie „Multi-Akteurs-Partnerschaften im Rahmen der Agenda 2030“.

Multi-Akteurs-Partnerschaften (MAP) spielen eine wichtige Rolle im Rahmen der Agenda 2030. Im letzten Highlight aus der Partnerschaften2030-Studie zur Frage „Wann braucht es eine Multi-Akteurs-Partnerschaften“, wurden fünf Faktoren erläutert, die im Voraus gegeben sein sollten. Aber nur, weil die Voraussetzungen gegeben sind, heißt es nicht, dass die MAP automatisch ein Erfolg wird. Dafür müssen MAP-Entwickler*innen, außerdem auf die Erfolgsfaktoren für MAP achten.

In diesem Auszug aus der Studie werden zwei der Erfolgsfaktoren genauer unter die Lupe genommen, da diese insbesondere in den Anfangszügen in Betracht gezogen werden sollten: Die Meta-Governance und der politisch und soziale Kontext.

Erfolgsfaktor 1: Meta-Governance für MAP berücksichtigen

Die Meta-Governance ist der allgemeine Rahmen, innerhalb dessen MAP bewertet und weiterentwickelt werden sollten. Hierzu zählen internationale politische Agenden wie die Agenda 2030 und auch andere MAP. Derzeit existieren keine Steuerungssysteme, die alle MAP koordinieren. So kommt es zu Überlappungen und Fragmentierung, was durchaus zu Ineffizienzen und Redundanzen führen kann.

Aus diesem Grund ist es die Aufgabe einer MAP, sich intensiv mit ihrem Umfeld zu befassen, MAP mit ähnlichen Zielen auszumachen und gegebenenfalls Allianzen mit ihnen einzugehen. Erfahrungen zeigen, dass diese Auseinandersetzung nicht nur zur Vermeidung von Doppelstrukturen dient, sondern auch mögliche Synergien in Gang setzt. Es hilft auch, um den besonderen Mehrwert der eigenen MAP zu finden und zu schärfen, sowie zu lernen, wie andere Akteure ihre MAP erfolgreich gestalten und führen.

Erfolgsfaktor 2: mit politischen und sozialen Gegebenheiten arbeiten

Nicht zu unterschätzen ist auch die Beachtung von politischen und sozialen Gegebenheiten. Die folgenden drei Aspekte bedürfen besonderer Aufmerksamkeit:

• Komplementarität: wenn bereits bestehende Regime unterstützt werden
• die öffentliche Verwaltung zurückdrängen: wenn Funktionen ausgeführt werden, die traditionell von staatlicher Hand ausgeführt werden
• Politik neu erfinden: wenn Funktionen auf eine neue Art und Weise ausgeübt werden

Deshalb raten Experten, sich vor einer MAP-Gründung mit den sozio-politischen Strukturen, und den Machtverhältnissen vor Ort intensiv auseinanderzusetzen. Insbesondere MAP, die neue Standards setzen und implementieren wollen, müssen diesen Kontext beachten und alle relevanten Stakeholder mit einbeziehen, um so die Aufnahmebereitschaft des Standards zu erhöhen. Auch MAP, die Projekte in schwierigeren Kontexten implementieren, wird geraten, zunächst kleinere Pilotprojekte vor Ort zu initiieren, um so die lokalen Prozesse und Kooperationskulturen besser zu verstehen.

Erfolgsfaktoren 3, 4 und 5…

Verfolgen Sie weiterhin die Website von Partnerschaften2030, wenn drei weitere Erfolgsfaktoren bezüglich der Zielsetzung, der Akteure und des Initiators einer MAP unter „Aktuelles“ näher beleuchtet werden.
Wollen Sie mehr hierzu und zu anderen relevanten Themen für Multi-Akteurs-Partnerschaften erfahren? Dann schauen Sie sich die Studie von Partnerschaften2030 „Multi-Akteurs-Partnerschaften im Rahmen der Agenda 2030“ näher an. Diese wirft einen praxisnahen Blick auf Multi-Akteurs-Partnerschaften als Umsetzungsinstrument der Agenda 2030. Die Studie geht dabei insbesondere auf die Erfahrungen deutscher Stakeholder in bestehenden Multi-Akteurs-Partnerschaften ein.